Sabbateln mit Friedel und Horst

Wednesday, January 10, 2007

Mendoza 9. - 10.1.





Um 6.30 Uhr sind wir bereits vom Aeroparque in Buenos Aires gestartet. Um 10.00 Uhr waren wir in Mendoza im Hotel. Da wir aus der Hitze in Buenos Aires in den Glutofen von Mendoza kamen, blieb uns nichts anderes uebrig, als uns langsam in der Stadt zu bewegen und die restliche Zeit am und im Pool des Hotels zu verbringen. Die Stadt selbst hat viele Alleen mit Baeumen und Gruenanlagen, die aber alle mit dem Wasser aus den Anden kuenstlich bewaessert werden muessen. Dasselbe passiert mit den Reben, denn Mendoza ist ein Zentrum des Weinanbaus.
Fuer heute hatten wir eine Fahrt in die Hochanden gebucht und dies war ein echter Knueller! Es ging am Fluss Mendoza ins Gebirge hoch, zuerst in die Voranden, dann die Mittelanden und danach in die Zentralanden bis auf 4200 Meter! Diese Passhoehe erreichten wir auf der alten Inkastrasse, die lange als die einzige Verbindung zwischen Chile und Argentinien diente. Dort befindet sich eine Statue von Cristo el Redentor (Christus, der Erloeser), und zwar je zur Haelfte auf chilenischem und argentinischem Gebiet. Sie soll fuer Frieden zwischen den beiden Laendern sorgen, denn 1902 standen sie kurz vor einem Krieg, der aber abgewendet werden konnte. Ein argentinischer Kuenstler hat deshalb als Mahnung diese Bronzestatue geschaffen.
Ausserdem besichtigten wir die Puente del Inca, ein Weltnaturdenkmal. Sie dominiert durch ihre gelbe Farbe, die von Schwefel herruehrt. Beeindruckend sind aber vor allem die Berge mit ihren unterschiedlichen Formen und Farben. So etwas haben wir beide noch nie gesehen und wir waren absolut fasziniert. Sogar ein Skigebiet gibt es auf 2200 Metern und mit einem Sessellift sind wir ein Stueck hochgefahren um die Aussicht zu geniessen. Die chilenische Seite von den Anden hat einen ganz anderen Charakter, da es dort feucht ist und die Vegetation ganz anders ist. (s. Blogbilder) Eine junge Argentinierin hat sehr viel erklaert waehrend dieser Fahrt und wir kamen auch mit einheimischen Gaesten ins Gespraech. Dies ist eben der Vorteil, wenn man selbstaendig unterwegs ist.

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