Villahermosa / Palenque 6.11. - 7.11


Nach Veracruz fuhren wir nach Suedosten nach Villahermosa, einer modernen Stadt, die hauptsaechlich von den Oelfunden im Meer lebt. Die Haeuser sind moderner, die Strassen besser und wir waren auch in einem schoenen Hotel. Allerdings meinte Friedel: Das Kloopaper ist kunstvoll gefaltet, aber die Nachttischlampe funtioniert nicht. Abstriche muss man eben immer machen. Von Villahermosa fuhren wir gleich am naechsten Morgen weiter nach Palenque und dort fanden wir Unterkunft in einem Hotel, wo gerade die Strasse neu gepflastert wurde. Da aber am fruehen Morgen unsere Tour zu den Ruinen von Palenque begann, konnte uns das egal sein. Bei schoenem Wetter und bei wegziehenden Wolken sahen wir die Pyramiden des Herrschers Pakal, der ueber 80 Jahre alt wurde und dessen Grab wir bereits im anthropologischen Museum in México DF gesehen hatten. Ausser den Pyramiden sahen wir noch die Wasserfaelle von Agua Azul, una maravilla! Im Touribus waren Leute aus Tschechien, Deutschland, England, Frankreich... Am Abend las ich im Fuehrer, dass auf der Strecke zu den Ruinen schon oft Raubueberfaelle stattgefunden haben, deshalb wurden wir wohl zweimal vom Militaer kontrolliert auf der Rueckfahrt (oder wegen illegaler Einwanderer).
Heute, Mittwoch, sind wir in sieben Stunden bis Campeche gefahren, eine alte Kolonialstadt am Meer. Sie ist Kulturerbe der Menschheit und auf einer Stadtrundfahrt wurde uns dieses Erbe auf "Englisch" nahegebracht. Es ist heiss hier (ueber 30 Grad) und in der Nacht braucht man die Klimaanlage. Die englischen Maedchen und das tschechische Paar von gestern haben wir auch wieder getroffen und zusammen ein Bier getrunken. Diese Begegnungen sind immer sehr erfreulich!

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